Donnerstag, 15. November 2012

Vom Ende einer Freundschaft

Das ist Lela.


Lela war bis heute in unser Familienleben 100pro integriert.

Sie durfte mitessen.



"Auto" fahren.





 Und sogar mit in Würschtls Bett schlafen.







Heute muss sie allerdings irgendwie Mist gebaut haben.



Sonntag, 11. November 2012

Fragen über Fragen

Wisst ihr, was mir neulich aufgefallen ist: im Laufe seine Lebens muss man sich ständig blöde Fragen gefallen lassen.
Zu Anfang sowas wie: "Bist du auch schön artig gewesen im Kindergarten?". Etwas später dann: "Wie war die Schule?" Noch etwas später: "Was willst du denn mal werden?" usw. usf.
Und während sich die Fragen zu Beginn doch sehr auf das schulische bzw. berufliche Weiterkommen im Leben konzentrieren, wird es ab spätestens Mitte 20 persönlich: "Hast du nun endlich einen festen Freund?", "Wann wollt ihr denn endlich heiraten?", "Wollt ihr nicht bald mal Kinder machen?"
Auch mir ging es so und ich war tatsächlich naiv genug zu glaube, ich könnte der Fragerei durch festen Freund, Ehemann und Kind endlich ein Ende bereiten. Aber weit gefehlt. Es ist alles noch viel schlimmer geworden. Seit Lebenstag 1 vom Würschtl fragt mich irgendjemand, ob das Kind schon durchschläft. Und wenn ich sage irgendjemand, dann meine ich wirklich jeden x.beliebigen Menschen auf dieser Welt. Im Park: "Ochhhh, das ja'n Süßer (!). Schläft er schon durch?" In der Bahn: "Der (!) is ja aufgeweckt. Schläft er schon durch?" Auf dem Markt: "Ein Kilo Bananen und 2 Äpfel bitte." "Macht 3,80 €. Schläft das Kind schon durch?"
Das Würschtl hat mittlerweile schon das nächste Level erreicht und so fragt nun jeder: "Uuuuund? Isser schon trocken?" Natürlich erst nach: "Uuuuund? Schläfter schon durch?"
Getoppt wird diese Frage eigentlich nur von einem taktlosen: "Und? Wann setzt ihr das nächste an?" und zwar noch während man im Mutterschutz seinen Kaiserschnitt auskuriert.

Hier kocht der Chef


Es ist total toll, dass das Würschtl kocht, aber mir ist das alles zu verwürzt.


Donnerstag, 8. November 2012

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Harte Wahrheiten

"Würschtl, bist du müde?"
"Jaaaaa."
"Magst du ins Bett gehen?"
"Jaaaaaaaa."
"Ziehst du deinen Schlafanzug an?"
"Jaaaaaaaaaa."
"Und wollen wir dann noch ein Buch angucken?"
"Jaaaaaaaaaaaaaaa!"
"Und soll Mama dir noch ein Lied vorsingen?"
"NEIN!!!!!

Dienstag, 25. September 2012

Heiteres Wörterraten

Heute: Personennamen

Dass das Würschtl seine ganz eigene Sprache hat, hatte ich ja schon geschrieben. Mittlerweile werden wir immer besser im Erraten. Nun möchte ich auch die geneigte Leserschaft am Ratenspiel teilhaben lassen. Das Würschtl geht jetzt nämlich in den Kindergarten und die Tanten (neudeutsch: Bezugspersonen) dort heißen: "Pietziiii!" und "Koomaaa!"
Wie heißen die beiden Damen wohl richtig?
Uuuuuund los....


PS. Ich muss dem Würschtl UNBEDINGT die Wörter 'Frau' und 'Mann' beibringen. Bisher gibt es außer Mama, Papa und ein paar Eigennamen nur Mädßchen, Oma und Opa. Und so wird die Welt halt eingeteilt. Sorgt immer wieder für eine ordentlich rote Birne auf meiner Seite und Gelächter bei den Beobachtern. 
So wie heute. Als so'ne echt wahnsinnig durchgestylte Blondine supercool mit Nerdbrille und im sauteuren Hosenanzug die Fußgängerzone langstolzierte und das Würschtl hellauf begeistert "PAPA! PAPA!" rief. Ich hab total angestrengt Löcher ins gegenüberliegende Schaufenster gestarrt und konnte darin beobachten, wie ein nebenstehendes Mädel fast niedergebrochen ist vor Lachen.


Samstag, 4. August 2012

Kommunikation & Konditionierung

Das Würschtl kann ja sprechen, ne, man kann es nur nicht so richtig verstehen. Also ICH kann es nicht verstehen, aber ich bin total sicher, dass es irgendwo auf dieser Welt irgendeinen Eingeborenenstamm gibt, der Würschtls eifriges "Maassieverau Memegetuuvie!", unterlegt mit heftigem Kopfnicken, oder das mahnende "Keefieseruuubie" inkl. erhobenen Zeigefingers oder auch das entnervte "Feeslmezz" astrein versteht.
Tatsächlich lässt sich das Würschtl in letzter Zeit aber immer häufiger dazu herab, auch für mich verständliche Wörter zu sprechen. Neben Mama, Papa, Oma, Opa, Kolja und Fiiischeee hat es sich jetzt auf Tierlaute spezialisiert:
Löwe = Woooooaaaahhh! (mit gefährlicher Pranken-Choreo), 
Hund = heiseres Bellen, 
Hahn = Kikikikiii, 
Hai (fragt nicht) = Haphaphap (inkl. Schnappbewegung mit der Hand);
 Bär = nunja, Bär....
Der Bär ist bei uns ein bisschen aus der Art geschlagen und das kam so: als wir uns das Buch mit dem Bären angeschaut haben, hab ich immer angefangen den alten DDR-Kinder-Smash-Hit "Kam ein kleiner Teddybär" zu singen und beim Refrain Würschtls Füße zu kitzeln. 
Tja, und nun fragt man das Kind also: "Würschtl, wie macht der Bär?" und es fängt an zu singen "bumm, bumm, bumm" und sich an den Füßen zu kitzeln. 
Ich hoffe, diese Fehlinformation meinerseits wirkt sich nicht irgendwie negativ aus. 
Beim Schüleraustausch in die kanadischen Wälder zum Beispiel.